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Loki_GER
16. September 2008, 19:30
    Image: http://frettchenhelfen.phpbb8.de/uploads/frettchenhelfen/images/Frittensc75.jpg Muckern, keckern, fauchen und was soll das nun alles bedeuten ?

    Frettchen können nicht sprechen und trotzdem haben sie die Möglichkeit sich auf vielfältige Art und Weise auszudrücken, wir Menschen müssen bloß zuhören und das gehörte richtig übersetzen. Um die Übersetzung zu erleichtern habe ich mein kleines Handwörterbuch Frettisch-Deutsch / Deutsch-Frettisch zusammengestellt. Es soll dabei helfen die Sprache und Körpersprache der Frettchen richtig zu verstehen.


    Das Frettchen läuft schnüffelnd herum und muckert dabei leise.

    Das Frettchen hat etwas für sich interessantes gerochen und sucht nun danach, oder es hat einen Artgenossen entdeckt und versucht sein Gegenüber mit leisem gleichmäßigen Muckern zu beruhigen und zu begrüssen.


    Das Frettchen keckert laut beim spielen und toben mit seinem Artgenossen oder seinem Menschen.

    Mit diesen Lauten zeigt das Frettchen das es ihm gut geht und es gute Laune hat, anderen Frettchen soll es sagen "Hey ich bin gut drauf, komm und spiel mit mir". Solange ein Frettchen fröhlich keckert wissen andere Frettchen das alles in Ordnung ist.


    Das keckern steigert sich zu einem schrillen Quieken.

    Entweder hat das Frettchen sich erschreckt und nun große Angst, oder es hat Schmerzen z.B. weil ein Artgenosse im Spiel zu feste zugebissen hat. Wenn Frettchen diese hohen Quieklaute ausstoßen, werden die Artgenossen in der Regel sofort loslassen.


    Das Frettchen stößt hohe, schrille Schreie aus die sich fast anhören wie Babyweinen.

    Das Frettchen glaubt sich in Todesgefahr.


    Das Frettchen faucht.

    Fauchen hat beim Frettchen dieselbe Bedeutung wie bei vielen anderen Tieren auch, es fühlt sich bedroht oder irgendetwas passt ihm nicht. Allerdings gibt es auch Frettchen die anscheinend zum Zeitvertreib fauchen, sie fauchen alles an was ihnen über den Weg läuft. Menschen, Artgenossen oder leblose Gegenstände es wird kein Unterschied gemacht und munter drauflos gefaucht.


    Das Frettchen hüpft rückwärts durch die Gegend und schlenkert dabei wild mit dem Kopf hin und her.

    Das Frettchen ist übermütig und ausgelassen und fordert so sein Gegenüber zum spielen auf.


    Das Frettchen läuft mit eingezogenem Kopf rückwärts und macht dabei einen Buckel.

    Das Frettchen weicht vor etwas zurück vor dem es Angst hat oder das es erschreckt hat, dabei macht es einen Buckel um größer zu wirken.


    Das Frettchen stellt seine Schwanzhaare auf ( Flaschenbürste )

    Das Frettchen ist entweder nervös oder hat vor irgendetwas Angst.


    Das Frettchen bleibt stehen und blickt starr in eine Richtung.

    Das Frettchen ist sich über eine Situation unsicher und bereit wenn nötig wegzulaufen.


    Das Frettchen läßt sich plötzlich auf den Bauch fallen und streckt alle Viere von sich.

    Dieses bedeutet nicht das das Frettchen krank ist, sondern es ruht sich kurz aus und sondiert dabei die Lage. Nach dieser kurzen Auszeit geht es meist sofort mit dem spielen weiter.

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