Hallo ihr lieben,
neues Forum, neues Glück..
Leider nur nicht bei uns zuhause.

Nicht genug das unsre süsse Madame an Krebs gestorben ist, sieht es bei unsrem Iltisdreiviertel-Opi Lui auch nicht sehr gut aus.
Lui hat seit Monaten leichten Durchfall gehabt, mal mehr mal weniger, mal wieder garnicht (War natürlich beim Tierarzt deswegen - wo hauptschlich eine leichte Analdrüsenentzündung festgestellt wurde). Und eine, wie zwei verschiedene Ärzte annahmen, Bindehautentzündung (die keine war........ und somit auch noch falsch behandelt wurde)
Erst der dritte Arzt, oder sollte ich besser sagen die Aushilfsärztin, die mit Frettchen keinerlei Ahnung hat, hat bei unsrem Lui mal ein Blutbild gemacht (unser armer tapfrer Kerl, hat brav seine Paste dabei weitergeschlabbert) und daraufhin, mit den restlichen Symptomen des ab und an Durchfalls usw. leider folgendes festgestellt: ->Leukose (oder wie man es bei einem Frettchen nennt: Lymphom).
Nun, absolut keine erfreuliche Nachricht, trotz allem können damit infizierte Tiere noch mehrere Jahre leben.
Weiterhin kommt bei unsrem Lui die oben genannte "Bindehautentzündung" was sich erst durch einen leichten Nickhautvorfall ankündigte hinzu. Er wurde teilweise mit Cortisonsalbe, Hömeopathischen Mitteln (3 verschiedene an der Zahl) dagegen behandelt, leider ohne Erfolg. Mittlerweile ist die Bindehaut völlig über dem Auge, war vor 6-8 Wochen absolut rot und entzündet (was sich mittlerweile durch neue Medikamenteneinstellung verbessert hat). Der Tierarzt meint, das Auge sei aber trotzdem vollkommen verloren.
Der Nickhautvorfall kam/kommt wie ich jetzt erfuhr durch die Leukose. Die Lymphknoten sind vorne und hinten angeschwollen, weshalb man bei unsrem Lui momentan das Auge nicht entfernen lassen kann (was aber wohl absolut notwendig ist, laut Tierarzt), da die Gefahr besteht, das er aus der Narkose in diesem Zustand nicht mehr aufwacht. Ich hatte einen Bericht von der Frettchendoctorin aus ich glaube Berlin gelesen, das sie bereits mit Leukose infizierte Frettchen mit einer Leukoseimpfung (für Katzen) oft erfolgreich behandelt hat, unter anderem ihre eigenen. Dieses teilte ich, mit dem ausgedruckten Bericht in der Hand dem jetzigen Tierarzt mit. Er hatte den Bericht bereits einmal gelesen, war davon aber nicht vollends überzeugt. Er meinte, wir probieren es aus, schlechter kann es nicht werden (so seine Worte) Lui hat daraufhin tapfer seine Spritze erhalten (Ich greife momentan nach jedem Strohhalm *seufz*). Nun zum bisherigen Gesundheitszustand, Luis Lymphknoten sind immernoch geschwollen, der zweite Teil der Impfung steht noch aus (das wird jetzt innerhalb der nächsten zwei bis drei Tage erledigt) und er zeigt zumindest keine Verschlechterung, aber auch keine sichtliche Verbesserung, bis auf eben das Auge (was ich aber eher der neuen Medis aus der Hömeopathie zuschreibe)
An Hömeopathischen Medis hat er bisher folgendes jeweils über längerem zeitraum erhalten: Hepar Sulfuris, Euphrasia (Augentrost) und jetzt als Krebsmittel bekommt er Thuja. Lui ist ansonsten sehr fitt, wenn man das so sagen kann. Er frisst normal, ist wie immer nicht der dickste, aber er hat jetzt nicht radikal abgenommen.
@Elke, du kennst ja meinen kleinen Schmalhannes.
Das ist jetzt der momentanige Gesund- bzw. Krankheitsstand. Sam geht es soweit gut. Er ist seines Alters entsprechend sehr viel am schlafen.
Nun zu meinem eigentlichen Anliegen,
hat jemand Erfahrung mit dem Thema Leukose/Lymphom beim Frettchen ? Ich habe nachgelesen, das es eigentlich hauptsächlich durch Katzen auf Frettchen übertragen kann (Womit er allerdings nicht in Berührung gekommen ist?!? zumindest nie, seitdem sie in unsrer Obhut waren)
Ich bin momentan leider sehr ratlos, was ich weiter machen kann um es ihm besser gehen zu lassen. Vor allem aber möchte ich nicht das er leidet. Vielleicht bekomme ich von Euch ja einen kleinen Erfahrungsbericht, oder einfach was zum mutmachen ?
Liebe und mittlerweile sehr verzweifelte Grüße
Alhexe